Uzbek Family / Usbekische Familie

Aktualisiert: 5. Dez 2019

The family is very important in Uzbekistan. Also important is respect for the elderly, especially parents and grandparents. No opposition will be tolerated to you. But even if, for example, an older person tells a younger person "bring me a cup!", Then this is also done. It is considered very rude to resist an older person. Age also plays a big role in Uzbekistan. Unlike us, the question of age is not an uncomfortable question. In addition, Uzbek families are very large, also for the reason that Uzbeks do not interpret this term as "narrow-minded" as we do. Great-uncle and grandniece, for example, belong to the closest family. But Uzbek families have also more children.


An Uzbek family has at least 100 members. As an outsider you can quickly get lost, especially because Uzbeks rarely call their family members by name, but "uncle", "aunt", "brother-in-law", etc. This sometimes causes even confusion for Uzbeks, which is why they ask "Which Uncle?". What makes it a little clearer is the distinction between the maternal and paternal relatives (see chart below).


Since the family in Uzbekistan has a high priority, you will be asked about yours sooner or later when traveling to Uzbekistan. For example, if you have children or siblings ("Bolar / aka-uka-opa-singil bormi?"). Therefore it is an advantage to master the "family vocabulary". You can then say "Ha, bor." (Yes, I have.) Or "Yoq." (No.). The Uzbeks will not leave it with this answer and ask for the number of childrens/siblings. Possible answers: "Ikkita bolalarim bor. Bitta o'g'il va bitta qiz. "(I have 2 children, one son and one daughter.) Or" (Mening) bitta akam va bitta opam bor./Bir akam va bir opam bor. "(I have an older brother and an older sister.)




Good to know: In Samarkand, the whole thing is a little different, which confused me in the beginning. Father and mother are called "dada" and "aya", these would be synonymous with dad and mom. The terms "ota" and "ona" are used for the grandparents.





Die Familie ist in Usbekistan sehr wichtig. Auch wichtig ist der Respekt gegenüber Älteren, vor allem gegenüber den Eltern und Grosseltern. Ihnen Gegenüber wird keine Widerrede geduldet. Aber auch sonst, wenn beispielsweise eine ältere Person einer jüngeren Person sagt „Bring mir eine Tasse!“, dann wird dies auch gemacht. Es gilt als sehr unhöflich sich einer älteren Person zu widersetzen. Das Alter spielt in Usbekistan also auch eine grosse Rolle. Anders als bei uns ist die Frage nach dem Alter keine unangenehme Frage. Ausserdem sind usbekische Familien sehr gross, auch aus dem Grund, da Usbeken diesen Begriff nicht so „engstirnig“ auslegen wie wir. Grossonkel und Grossnichte gehören beispielsweise zur engsten Familie. Aber auch aus dem Grund, dass usbekische Familien kinderreicher sind.


Eine usbekische Familie zählt mindestens 100 Mitglieder. Da kann man als Aussenstehender schnell den Überblick verlieren, vor allem weil Usbeken ihre Familienmitglieder selten beim Namen nennen, sondern „Onkel“, „Tante“, „Schwager“ usw. Dies sorgt bei Usbeken manchmal selbst für Verwirrung, weshalb sie dann fragen „Welcher Onkel?“. Was das ganze etwas übersichtlicher macht, ist die Unterscheidung zwischen den Verwandten mütterlicher- sowie väterlicherseits (siehe Grafik unten).


Da die Familie in Usbekistan einen hohen Stellenwert hat, wirst Du bei einer allfälligen Reise nach Usbekistan früher oder später danach gefragt. Beispielsweise, ob du Kinder oder Geschwister hast („Bolar/aka-uka-opa-singil bormi?“). Deshalb ist es von Vorteil, wenn du das „Familien-Vokabular“ beherrschst. Antworten kannst Du dann: „Ha, bor.“ (Ja, habe ich. (wörtlich: Gibt es.)) oder „Yoq.“ (Nein.). Die Usbeken werden es nicht bei dieser Antwort belassen und sich nach der Anzahl/nach genaueren Infos erkunden. Mögliche Antworten: „Ikkita bolalarim bor. Bitta o’g’il va bitta qiz.“ (Ich habe 2 Kinder. Einen Sohn und eine Tochter.) oder „(Mening) bitta akam va bitta opam bor./Bir akam va bir opam bor.“ (Ich habe einen älteren Bruder und eine ältere Schwester.)




Gut zu wissen: In Samarkand läuft das ganze etwas anders, was am Anfang für Verwirrung bei mir sorgte. Vater und Mutter werden „dada“ und „aya“, also Papa und Mamma, genannt. Die Begriffe „ota“ und „ona“ werden für die Grosseltern verwendet.


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About me

Hello, I'm Marlene. I am 28 and from Switzerland. As a little girl, I was fascinated by the Silk Road and especially Uzbekistan. In summer 2017, I visited the Central Asian country for the first time and immediately fell in love with the country and its people. Unfortunately, I also noticed how unknown Uzbekistan and the whole region are and how many prejudices prevail. With my blog I want to counteract it and show the real Uzbekistan.

 

Über mich

Hallo, ich bin Marlene. Ich bin 28 und komme aus der Schweiz. Schon als kleines Mädchen faszinierten mich die Seidenstrasse und allem voran Usbekistan. Im Sommer 2017 besuchte ich das erste Mal das zentralasiatische Land und verliebte mich sofort in Land und Leute. Leider merkte ich auch wie unbekannt Usbekistan sowie die ganze Region ist und wie viele Vorurteile vorherrschen. Mit meinem Blog möchte ich dem Entgegenwirken und das Echte Usbekistan zeigen.

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