Uzbek hospitality / Usbekische Gastfreundschaft

Aktualisiert: 4. März 2019

This post is already long overdue, because the hospitality belongs to Uzbekistan as the architectural masterpieces or Plov. Hospitality means Uzbek culture, Uzbek tradition. Uzbeks are happy when they have guests at home and can take care of their well-being. If they are guests from abroad, they are even happier.

As a traveler in Uzbekistan, people's hospitality is experienced almost every day. Very often you are invited to a cup of tea. For tea, snacks such as nuts, raisins or fresh fruit are usually served. If you should be invited to dinner, you should definitely accept that. It is the best opportunity to experience Uzbek hospitality!

But you should be prepared that everyone will take care of you. Say you have to satisfy everyone by eating well and trying (if possible) everything. Although you will be more than fed up, I recommend you to try as much as possible, because the Uzbek cuisine is delicious.


When Uzbeks expect guests, then the table is covered with delicacies

But not only the Uzbeks are hospitable, whole Central Asia is known for its hospitable people!

Now to some experiences, which I made:

  • More than once, after the meal, I received Uzbek fabric from the hosts, another time a self-made bag. (Actually, it’s the other way round and I should have brought a gift.)

  • I was able to attend a wedding ceremony. That means, I was traveling with the wedding company from noon on and a whole group of teenagers took care of me. And they cared for me touchingly. I have been asked at least 1000 times if I'm tired/thirsty/hungry and if I'm fine. In addition, I suddenly had an ice cream in my fingers and again and again they organized something to drink for me. (It was very hot that day.)

  • Speaking of ice cream, I was invited to ice cream by Uzbeks several times - sometimes it was for a portion of plov or a beer. Young Uzbeks are happy to be hospitable and to practice their foreign languages.

  • A few times I was offered the taxi ride, because the driver was happy that I knew some Uzbek language or maybe because I like Uzbekistan. Another taxi driver gave me a persimon.

  • On a taxi from Tashkent to Samarkand (takes a little longer than 4 hours), drivers and passengers took care of my well-being. I received peanuts and bread. And during the refueling break I got a hot coffee. (It was a cold November evening.)

  • Even traders gave something again and again, a magnet, a scarf, a fruit.

  • Last but not least, my host family. I lived for 3 months with the family Ostanov. And I was treated like a guest in a hotel for the whole 3 months. (There were very few tasks that I was allowed to do myself.) Hereby I would like to thank the whole family Ostanov again! Katta rahmat!




Dieser Beitrag ist eigentlich schon längst überfällig, denn die Gastfreundschaft gehört zu Usbekistan wie die architektonischen Meisterwerke oder Plov. Gastfreundschaft bedeutet usbekische Kultur, usbekische Tradition. Usbeken sind glücklich, wenn sie Gäste zu Hause haben und sich ums Wohl dieser kümmern können. Wenn es sich dabei um Gäste aus dem Ausland handelt, dann sind sie umso glücklicher.


Als Reisender in Usbekistan erlebt man die Gastfreundschaft der Menschen fast jeden Tag. Besonders oft wird man zu einer Tasse Tee eingeladen. Zum Tee werden in der Regel Knabbereien, wie Nüsse, Weinbeeren oder frisches Obst, serviert. Falls Du zum Essen eingeladen werden solltest, solltest Du diese unbedingt annehmen. Es ist die beste Gelegenheit um die usbekische Gastfreundschaft zu erleben!


Du solltest aber darauf vorbereitet sein, dass sich alle um dein wohlergehen kümmern werden. Sprich Du musst alle zufrieden stellen, indem Du brav isst und (möglichst) von allem probierst. Obwohl du danach mehr als satt sein wirst, empfehle ich Dir möglichst viel zu probieren, denn die usbekische Küche ist köstlich.


So sieht es aus, wenn Usbeken Gäste erwarten. Ein Tisch voller usbekischer Köstlichkeiten.
Aber nicht nur die Usbeken sind gastfreundlich, ganz Zentralasien ist bekannt für seine gastfreundlichen Menschen!

Nun zu einigen Erfahrungen, welche ich gemacht habe:

  • Mehr als einmal bekam ich nach dem Essen von den Gastgebern usbekischen Stoff geschenkt, ein anderes Mal ein selbst gemachtes Täschchen. (Eigentlich geht das ja umgekehrt und ich hätte ein Geschenk mitbringen müssen.)

  • Ich konnte an einer Hochzeitszeremonie teilnehmen. Das heisst, ich war ab Mittag mit der „Sippe“ unterwegs und um mich kümmerte sich eine ganze Gruppe von Jugendlichen. Und sie kümmerten sich rührend um mich. Ich wurde mind. 1000 Mal gefragt, ob ich müde/durstig/hungrig bin und ob es mir gut geht. Ausserdem hatte ich plötzlich ein Eis in meinen Fingern und immer wieder organisierten sie etwas zu trinken für mich. (Es war sehr sehr heiss an dem Tag.

  • Apropos Eis, ich wurde einige Male von Jugendlichen auf ein Eis eingeladen – manchmal auch auf eine Portion Plov oder ein Bier. Die jungen Usbeken freuen sich, nebst dem gastfreundlich sein zu dürfen, ihre Fremdsprachen zu praktizieren.

  • Ein paar Mal wurde mir die Taxifahrt offeriert, da der Fahrer Freude daran hatte, dass ich etwas Usbekisch beherrsche oder weil mir Usbekistan gefällt. Ein anderer Taxifahrer schenkte mir eine Kaki.

  • Auf einer Taxifahrt von Taschkent nach Samarkand (dauert etwas länger als 4h) kümmerten sich Fahrer sowie Mitfahrer um mein Wohl. Ich erhielt Erdnüsse und Brot. Während der Tankpause, einen heissen Kaffee. (Es war ein kalter Novemberabend.)

  • Auch Händler schenken immer wieder etwas, ein Magnet, ein Schal, eine Frucht.

  • Last but not least, meine Gastfamilie. Ich lebte 3 Monate bei der Familie Ostanov umsonst. Und ich wurde die ganzen 3 Monate wie ein Gast in einem Hotel behandelt. (Es gab nur sehr wenige Aufgaben, die ich selbst erledigen „durfte“.) Hiermit möchte ich der ganzen Familie Ostanov nochmals meinen Dank ausrichten! Katta rahmat!


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About me

Hello, I'm Marlene. I am 28 and from Switzerland. As a little girl, I was fascinated by the Silk Road and especially Uzbekistan. In summer 2017, I visited the Central Asian country for the first time and immediately fell in love with the country and its people. Unfortunately, I also noticed how unknown Uzbekistan and the whole region are and how many prejudices prevail. With my blog I want to counteract it and show the real Uzbekistan.

 

Über mich

Hallo, ich bin Marlene. Ich bin 28 und komme aus der Schweiz. Schon als kleines Mädchen faszinierten mich die Seidenstrasse und allem voran Usbekistan. Im Sommer 2017 besuchte ich das erste Mal das zentralasiatische Land und verliebte mich sofort in Land und Leute. Leider merkte ich auch wie unbekannt Usbekistan sowie die ganze Region ist und wie viele Vorurteile vorherrschen. Mit meinem Blog möchte ich dem Entgegenwirken und das Echte Usbekistan zeigen.

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