Top sights in Kokand / Top Sehenswürdigkeiten in Kokand

Aktualisiert: 18. Okt 2019

EN: Kokand was once an important point on the Silk Road. Today it is an important cultural and industrial center in the Ferghana Valley. From about 1710 to 1876 Kokand was a khanate, which was then annexed by Tsarist Russia. Since the city was destroyed by the Mongols in the 13th century, the sights are not as old as in other cities of Uzbekistan, but Kokand is definitely worth a visit.


DE: Kokand war einst ein wichtiger Punkt auf der Seidenstrasse. Heute ist es ein wichtiges kulturelles und industrielles Zentrum im Ferghanatal. Von ca. 1710 bis 1876 war Kokand ein Khanat, welches dann vom zaristischen Russland annektiert wurde. Da die Stadt im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört wurde, sind die Sehenswürdigkeiten nicht so alt wie in anderen Städten Usbekistans, dennoch ist Kokand auf jeden Fall einen Besuch wert.


Khudoyar Khan Saroyi


The highlight of Kokand is the Khudayar Khan Palace. The palace was completed in 1871. Particularly fascinating is the 70 m long facade. Colorful patterns, which are different from the patterns in other cities, enchant the viewer. The majolica on the left comes from Rishtan and those on the right are from G'urumsaroy. Inside the palace there is a museum of regional studies. More information here.


Das Highlight Kokands ist der Khudayar Khan Palast. Der Palast wurde erst im Jahr 1871 vollendet. Besonders faszinierend ist die 70 m lange Fassade. Farbenfrohe Muster, welche sich von den Mustern in anderen Städten unterscheiden, bezaubern den Betrachter. Die Majolika auf der linken Seite stammen aus Rischtan und jene auf der rechten Seite aus G'urumsaroy. Im Inneren des Palastes befindet sich ein Museum für Landeskunde. Weiter Infos hier (auf Englisch).






Juma Mosque


The Juma Mosque (Friday Mosque) was built at the beginning of the 19th century. Impressive is the Iwan with its 98 ornately carved columns and the beautifully decorated ceiling. The wood of the columns came from India. On the mosque area, there is also a madrassah (Koran school), which was active until 1918; the mosque until 1930. At the very back of the right side is a small museum.


Die Juma Mosche (Freitagsmosche) wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut. Beeindruckend ist der Aiwan mit seinen 98 kunstvoll geschnitzten Säulen sowie der wunderschön dekorierten Decke. Das Holz der Säulen stammte aus Indien. Auf dem Moschee-Areal gibt es zudem eine Medrese (Koranschule), welche bis 1918 aktiv war; die Mosche bis 1930. Ganz hinten auf der rechten Seite befindet sich ein kleines Museum.







Norbut-Biya Madrasah


Narbuta Bey lived from 1749 to 1798 and was ruler of the Kokander throne. Education was very important to him, which is why he had many Koran schools built, including the Norbut-Biya Madrassah. It is the only Koran school built by Narbuta Bey, which is still preserved. Striking and fascinating is the simplicity of the architecture.


Narbuta Bey lebte von 1749 bis 1798 und war seiner Zeit Herrscher auf dem Kokander Thron. Ihm war Bildung sehr wichtig, weshalb er viele Koranschulen bauen liess, unteranderem die Norbut-Biya Medrese. Es ist die einzige von Narbuta Bey gebaute Koranschule, welche noch erhalten ist. Auffallend und faszinieren ist die Schlichtheit der Architektur.





Dakhma-i-Shakhan


Das Grab der Könige, was Dakhma-i-Shakhan bedeutet, ist ein an die Norbut-Biya Medrese angrenzender Friedhof. Besonders eindrücklich ist die Eingangsfassade mit ihrer farbenfrohen Majolikas. Auf dem Friedhofsareal befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit; das Modar-i-Khan Mausoleum. Modar-i-Khan bedeutet "Mutter des Königs/Khans". Es wurde 1825 erbaut und funktionierte als Grabstätte der weiblichen Verwandten der Chane. Zwischen den königlichen Gräbern befinden sich auch neue Gräber von nicht adeligen Menschen.






Buyuk Allomalar Muzeyi


The museum honors the great scholars of the region and Uzbekistan. The most famous among them is probably Babur, the last Timurid ruler who founded the Mughal Empire in India. In addition, one learns more about the polymath Musa al-Khwarizmi, Abu Rayhan al-Biruni and Abu Ali ibn Sina and the philosopher Abu Nasr al-Farabyi, the astronomer Ahmad al-Farghani and the poets Uvaysiy and Nodira. In front of the museum is a park with statues of scholars.


Das Museum ehrt die grossen Gelehrten der Region und ganz Usbekistan. Der Bekannteste unter ihnen ist wohl Babur, der letzte Timuridenherrscher, welcher das Mogulreich in Indien gründete. Zudem erfährt man mehr über die die Universalgelehrten Musa al-Khwarizmi, Abu Rayhan al-Biruni und Abu Ali ibn Sina sowie denPhilosophen Abu Nasr al-Farabyi, den Astronom Ahmad al-Farghani sowie die Poetinnen Uvaysiy und Nodira. Vor dem Museum befindet sich ein Park mit Statuen der Gelehrten.






More sights / Weitere Sehenswürdigkeiten:

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#kokand #ferghanavalley #modarikhan #khudayarkhan #dakhmaishakan

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About me

Hello, I'm Marlene. I am 28 and from Switzerland. As a little girl, I was fascinated by the Silk Road and especially Uzbekistan. In summer 2017, I visited the Central Asian country for the first time and immediately fell in love with the country and its people. Unfortunately, I also noticed how unknown Uzbekistan and the whole region are and how many prejudices prevail. With my blog I want to counteract it and show the real Uzbekistan.

 

Über mich

Hallo, ich bin Marlene. Ich bin 28 und komme aus der Schweiz. Schon als kleines Mädchen faszinierten mich die Seidenstrasse und allem voran Usbekistan. Im Sommer 2017 besuchte ich das erste Mal das zentralasiatische Land und verliebte mich sofort in Land und Leute. Leider merkte ich auch wie unbekannt Usbekistan sowie die ganze Region ist und wie viele Vorurteile vorherrschen. Mit meinem Blog möchte ich dem Entgegenwirken und das Echte Usbekistan zeigen.

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