Samarkand bread / Samarkander Brot

In Uzbekistan, a dish without bread is incomplete and unimaginable. Whether for breakfast, lunch, snack or dinner, bread is always served. The typical Uzbek bread is round. The Uzbeks call it "non", but many also use the Russian name "lepyoshka". There is no such thing as THE Uzbek "non" because the bread of each region looks different. In Khiva it is a flatbread and in Namangan the bread is flat. The bread in Tashkent and Samarkand has an indented middle, which is why some say it looks like a Doughnut. However, the two breads are very different. The bread from Tashkent is very airy and light, whereas the bread from Samarkand is very compact and heavy. The latter can easily be kept for a week or more and it still tastes excellent.


There is even a legend about Samarkander bread ...


The ruler of Bukhara liked the bread from Samarkand so much that loaves of bread from Samarkand were delivered to the Bukharian court every day. The Emir wondered why this bread cannot be baked in Bukhara and asked his people to bring the best baker out of Samarkand. The baker baked and baked, but the bread never tasted like that from Samarkand. The Emir's advisors now decided that it had to be the ingredients. They had flour and water brought from Samarkand to Bukhara, even a clay oven (tandyr). But none of this worked. The baker finally said that it had to be in the Samarkander air. However, since it was impossible to transport the air from Samarkand to Bukhara, the baker was allowed to go home and the bread from Samarkand was again delivered to the court in Bukhara.




Bread in Bukhara - Brot in Buchara

Beautifully decorated bread in Uzbekistan - Wunderschön dekoriertes Brot in Usbekistan

Legendary Samarkand bread - Legendäres Samarkander Brot

In Usbekistan ist ein Essen ohne Brot unvollständig und auch unvorstellbar. Egal ob zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Snack zwischendurch oder zum Abendessen, Brot wird immer aufgetischt. Das typische, usbekische Brot ist rund. Die Usbeken nennen es "non", viele benutzen jedoch auch die russische Bezeichnung "lepjoschka". Es gibt nicht DAS usbekische "Non", da das Brot jeder Region anders aussieht. In Chiwa ist es ein Fladen und auch in Namangan ist das Brot flach. Das Brot in Taschkent und Samarkand hat eine eingedrückte Mitte, weshalb einige sagen, dass es wie ein Doughnut aussieht. Die beiden Brote unterscheiden sich jedoch sehr. Das Brot aus Taschkent ist sehr luftig und leicht, wohingegen das Brot aus Samarkand sehr kompakt und schwer ist. Letzteres kann man problemlos eine Woche oder noch länger aufbewahren und es schmeckt immer noch vorzüglich.


Über das Samarkander Brot gibt es sogar eine Legende...


Der Herrscher von Buchara mochte das Brot aus Samarkand so sehr, dass jeden Tag Brotlaiber aus Samarkand an den bucharischen Hof geliefert wurden. Der Emir fragte sich, weshalb man dieses Brot nicht auch in Buchara backen kann und beauftragte seine Leute den besten Bäcker aus Samarkand zu holen. Der Bäcker backte und backte, dass Brot schmeckte jedoch nie so, wie jenes aus Samarkand. Die Ratgeber des Emirs kamen nun zum Entschluss, dass es an den Zutaten liegen müsse. Sie liessen Mehl und Wasser aus Samarkand nach Buchara bringen, ja sogar einen Lehmofen (Tandoor). Aber das alles brachte nichts. Der Bäcker meinte schliesslich, dass es an der Samarkander Luft liegen müsse. Da es jedoch unmöglich war, die Samarkander Luft nach Buchara zu transportieren, durfte der Bäcker wieder nach Hause und das Brot aus Samarkand wurde wieder an den Hof in Buchara geliefert.



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About me

Hello, I'm Marlene. I am 28 and from Switzerland. As a little girl, I was fascinated by the Silk Road and especially Uzbekistan. In summer 2017, I visited the Central Asian country for the first time and immediately fell in love with the country and its people. Unfortunately, I also noticed how unknown Uzbekistan and the whole region are and how many prejudices prevail. With my blog I want to counteract it and show the real Uzbekistan.

 

Über mich

Hallo, ich bin Marlene. Ich bin 28 und komme aus der Schweiz. Schon als kleines Mädchen faszinierten mich die Seidenstrasse und allem voran Usbekistan. Im Sommer 2017 besuchte ich das erste Mal das zentralasiatische Land und verliebte mich sofort in Land und Leute. Leider merkte ich auch wie unbekannt Usbekistan sowie die ganze Region ist und wie viele Vorurteile vorherrschen. Mit meinem Blog möchte ich dem Entgegenwirken und das Echte Usbekistan zeigen.

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